Voice of the Employee: Sollte der General einen Soldaten um seine Meinung fragen?

Du möchtest also mehr darüber erfahren, was VoE bedeutet? Und was die Geschichte darüber sagt, auf die “Stimme des Mitarbeitenden” zu hören? Danke, das ist eine gute Frage! Sie ist nämlich wichtig. Denn mit der richtigen Antwort könntest du einen Weltkrieg gewinnen. Oder sogar einen Oscar.

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Posted by Screver

Sollte der General einen Soldaten um seine Meinung fragen?

Im Zweiten Weltkrieg hatte Omar Bradley den Befehl über mehr Soldaten als jeder andere General in der amerikanischen Geschichte: 1.3 Millionen Mann (und Frauen, damals schon). Aber seinen Spitznamen “Der G.I. General” verdiente er sich, in dem er sich die Zeit nahm, den einfachen Soldaten zu fragen. Was er über den Verlauf des Kriegs an dieser Front dachte. Und was er von seiner Essensration hielt. Ganz normale Gesprächsthemen unter einfachen Soldaten. Dieser zurückhaltende Führungsstil, seine bescheidene Natur und seine unprätentiöse Angewohnheit, im Feld die Uniform des einfachen Soldaten zu tragen (anders als dies pompöse andere Generale zu tun pflegten) machten ihn bei den Jungs populär und gern gesehen. Die unteren Dienstgrade spürten, dass da ein Lametta-Träger gemeinsam mit ihnen im Dreck lag. Aber wichtiger noch: General Bradley holte sich so wichtige Informationen über Moral und Esprit de Corps.

Du hast schon verstanden, wo diese Geschichte hinführt. Ein CEO ist ein bisschen wie ein General, der seine Truppe anführt. Aber wird sie auch für ihn kämpfen, wenn es hart auf hart kommt – oder wird sie ihr Heil in der Flucht suchen? Ein weiteres Beispiel, warum es wichtig ist, dem Team zuzuhören.

Clint Eastwood ist, wie wir alle wissen, eine unbestrittene Grösse des amerikanischen Kinos. Weniger bekannt ist, dass er sich auf eine Crew verlassen kann, die ihn treu von Film zu Film begleitet. Für sein nächstes Filmprojekt halten sich die grössten Talente der Branche den Kalender frei. Warum ist der Mann, der den harten Kerl mit den zugekniffenen Augen so mühelos darstellt, so populär bei der technischen Crew? Ganz einfach. Er fragt sie nach ihrer Meinung. “Wenn jemand mit einer guten Idee kommt, nutze ich sie.” In seiner Dankesrede für den Oscar für die Beste Regie von “Million Dollar Baby” bedankte er sich bei seiner Crew. “Um einen Film in nur 37 Tagen zu machen, ist man auf eine gut geölte Maschine angewiesen. Und diese gut geölte Maschine ist die Crew.” Das sollte man Dirty Harry gar nicht auszureden versuchen. Mit anderen Worten: hört man sich die Vorschläge von jedem Arbeiter an, auch wenn er in der Hierarchie ganz unten rangiert, könnte am Ende einen Oscar dafür gewinnen.

Klar kann man einfach dem Ratschlag des berühmten Schriftstellers Ray Bradbury folgen: “Ich frage nie jemanden um seine Meinung. Weil sie nichts zählt.” Vergiss dabei aber nicht, der Schriftsteller sitzt allein in seiner Schreibstube. Und dieser Bradbury schrieb meist depressive Sachen!

Das und nichts anderes ist es, was wir mit Screver tun: die Meinung des Mitarbeitenden einholen. Genau zuhören, was er zu sagen hat. Und diese Aussagen nutzen, um die Performance zu verbessern. Klingt einfach. Ist aber sehr effizient.

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